• Wir sind gemeinn├╝tzig! Freiwillig! Ehrenamtlich!
    Und immer f├╝r Sie da!

    WASSERWACHT HAHNBACH

  • Wir sind gemeinn├╝tzig! Freiwillig! Ehrenamtlich!
    Und immer f├╝r Sie da!

    WASSERWACHT HAHNBACH

  • Wir sind gemeinn├╝tzig! Freiwillig! Ehrenamtlich!
    Und immer f├╝r Sie da!

    WASSERWACHT HAHNBACH

  • Wir sind gemeinn├╝tzig! Freiwillig! Ehrenamtlich!
    Und immer f├╝r Sie da!

    WASSERWACHT HAHNBACH

Nichts f├╝r Warmduscher: Winterschwimmen in der Vils

Beste Stimmung herrschte beim 34. Winter-Vilsschwimmen in Hahnbach.
74 Teilnehmer st├╝rzten sich auf das Kommando ÔÇ×Patsch NassÔÇť vor vielen
Zuschauern und in Begleitung von Martinsh├Ârnern der Einsatzfahrzeuge mit
Neoprentauchanz├╝gen und Schwimmflossen ausger├╝stet bei 5 Grad Luft- und
Wassertemperatur an der Hahnbacher Br├╝cke in die Vils.

Bei optimalen Wasserstand und m├Ą├čiger Str├Âmung schafften die ersten
die zwei Kilometer lange Strecke bis unterhalb der Kl├Ąranlage zum
Kickenweiher in 30 Minuten. Von vielen einheimischen und ausw├Ąrtigen
Schlachtenbummlern wurden alle Schwimmer dort begeistert mit Tee
empfangen und nach dem Abspritzen durch die FFW Hahnbach mit
Pendelbussen zum Hahnbacher Hallenbad zu einer warmen Dusche
zur├╝ckgebracht. Zur Freude aller musste der ├Ąrztliche Betreuer, Dr.
Franz Pr├Âsl, nicht um Hilfe gerufen werden.

Im anschlie├čenden gem├╝tlichen Teil im Gasthof Ritter freute sich BRK-
und Wasserwachtsortsvorsitzender Daniel Weidner, dass sich unter den
zehn teilnehmenden Mannschaften auch 23 Frauen befanden. Dabei stellte
er fest, dass mit dieser Veranstaltung bereits ├╝ber 700 Teilnehmer ├╝ber
5000 Kilometer in der Vils geschwommen sind.

Alle teilnehmenden Teams bekamen eine Urkunde und f├╝r die drei mit
den meisten aktiven Schwimmern gab es Pokale. Mit jeweils 14 Teilnehmern
belegten die Wasserwachts-Ortsgruppe Amberg und Vilseck-Sorghof die
ersten beiden Pl├Ątze, gefolgt von Hirschau mit 12 Teilnehmern. Weiter
waren in der Reihe ihrer Teilnehmerzahl die Wasserwachts-Ortsgruppen
Sulzbach-Rosenberg, Nittenau, Bad Kissingen, Auerbach, K├╝mmersbruck und
Kastl mit von der Partie.

Weidner bedankte sich bei der FFW Hahnbach f├╝r die Unterst├╝tzung beim
Fahr- und Abspritzdienst, sowie den Ortsgruppen Auerbach, Nittenau und
Vilseck-Sorghof, welche ihre Einsatzfahrzeuge f├╝r diese Veranstaltung
zur Verf├╝gung gestellt hatten.

Hahnbachs 2. B├╝rgermeister Norbert B├Âsl, der auch den Startschuss
abfeuerte, freute sich ├╝ber den reibungslosen Ablauf und dankte f├╝r die
gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde, insbesondere bei der Aufsicht
im Hallenbad und sehe das Wintervilsschwimmen als positive
Veranstaltung im Wasserwachtsleben. Dem 58-j├Ąhrigen Hans Passler von der
OG Vilseck-Sorghof gratulierte er als ├Ąltesten Teilnehmer mit einem
Pr├Ąsent.

Aus der Sicht von BRK-Kreisvorsitzenden Gerd Geismann werde bei
solchen Veranstaltungen die Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt.
Diesen haben neben einem gewissen Spa├čfaktor ernsten Hintergrund.

Bei der wichtigen Funktion in der Rettungskette sei hier ein
ordentlicher Gesundheitszustand und Fitness notwendig. Die Teilnahme
vieler Jugendlicher belege, dass man sich um die Zukunft keine Sorgen
machen brauche. Gerade die OG Hahnbach sei diesbez├╝glich in Bayern f├╝r Kontinuit├Ąt bekannt.

F├╝r den stellvertretenden Landesvorsitzenden, Oliver Mignon,  sei die
hohe Teilnehmerzahl  bezeichnend f├╝r die Aktivit├Ąt im Kreisverband
Amberg-Sulzbach.

(Josef Iberer, AZ)

Der Sprung ins kalte Wasser

Tr├╝bes Wetter, Nieselregen, sechs Grad Lufttemperatur: Nicht gerade eine
Witterung, bei der man nach einer Abk├╝hlung im Wasser schreit. Die
Hahnbacher Wasserwachtler tun es trotzdem. Seit 34 Jahren springen sie
und ihre Kameraden aus den benachbarten Ortsgruppen an Dreik├Ânig in die
Vils und schwimmen zwei Kilometer flussabw├Ąrts. Eine Gaudi zwar f├╝r die
Wasserratten, doch ein wenig ├ľffentlichkeitsarbeit auch: Schlie├člich
will man zeigen, dass man bei jedem Wetter einsatzbereit ist.

74
Teilnehmer der Ortsgruppen Hahnbach, Amberg, Sulzbach-Rosenberg,
Vilseck, Auerbach, K├╝mmersbruck, Kastl und Hahnbach waren heuer
angetreten, dazu Kameradinnen und Kameraden aus Nittenau (Landkreis
Schwandorf) und sogar Bad Kissingen. „Bei denen schwimmen wir auch
immer“, erkl├Ąrt Daniel Weidner, der erste Vorsitzende der Hahnbacher
Ortsgruppe der Wasserwacht.

Oliver Mignon aus Sulzbach-Rosenberg, der

Oliver Mignon aus Sulzbach-Rosenberg, der
stellvertretende Vorsitzende der Wasserwacht in Bayern, hatte ein
Heimspiel. Bilder: Harald Mohr

In der gut geheizten Schule habe sie sich alle umgezogen, dann
Gruppenbilder der einzelnen Ortsgruppen auf der Schultreppe zur
Erinnerung gemacht, und dann zu Fu├č zum „Einsatzort“ an der
Stra├čenbr├╝cke marschiert. Dicht gedr├Ąngt schauen die Hahnbacher von da
aus zu – das Eisschwimmen ist immer wieder eine Riesen-Attraktion. Drei
wackere Schwimmer wagen den Sprung vom Br├╝ckengel├Ąnder. Keine Gefahr,
denn der Dauerregen hat den Pegel steigen lassen. Die anderen lassen
sich lieber unten an der Br├╝cke sanft ins vier Grad kalte Wasser
gleiten.

Die meisten lassen sich die zwei Flusskilometer von
der sanft dahinpl├Ątschernden Vils in R├╝ckenlage mittreiben, vom
luftgef├╝llten Neoprenanzug an der Oberfl├Ąche gehalten wie ein
Quietschentchen beim Amberger Entenrennen. Nur wenige Ehrgeizige powern
kraulend voll rein, obwohl es um nichts geht. Aber auch andere
Schwimmtechniken kommen zum Einsatz. Manche klemmen sich
auftriebsf├Ârdernde Schaumstoffgebilde unter, andere nutzen das
klassische Schwimmbrett, wieder andere bewegen sich in einer Mischung
aus Gehen und Schwimmen vorw├Ąrts, sofern die an sich flache Vils das
trotz des hohen Pegels zul├Ąsst.

Dieser Dreik├Ânigsschwimmer l├Ąsst es ruhig angehen

Dieser Dreik├Ânigsschwimmer l├Ąsst es ruhig angehen und genehmigt sich eine Zigarre …

Nach einer knappen Stunde kommen sie alle ans Ziel, Leitern
helfen beim Ausstieg. Es gibt hei├čen Gl├╝hwein zum Aufw├Ąrmen. Oliver
Mignon aus Sulzbach-Rosenberg wartet hier auf sie, er ist der
stellvertretende Vorsitzende der Wasserwacht in Bayern. ÔÇ×Das machen wir
in ganz BayernÔÇť, erkl├Ąrt er, ÔÇ×um zu demonstrieren, dass wir auch bei
widrigen Witterungsverh├Ąltnissen ins Wasser gehen.ÔÇť Im Winter m├╝ssen
zwar keine Schwimmer gerettet werden, aber daf├╝r kommt es immer wieder
vor, dass Fu├čg├Ąnger in einen See einbrechen. Gut zu wissen, dass die
Wasserwachtler da keine Scheu vor dem kalten Wasser haben.

Drei
Typen von Neoprenanz├╝gen gibt es: Der Trocken-Tauchanzug ist sozusagen
der Mercedes unter den Neoprenanz├╝gen. Mit Luft aufgeblasen, isoliert er
auch f├╝r l├Ąngere Zeit und l├Ąsst den Schwimmer entspannt an der
Oberfl├Ąche dahintreiben. Der Semi-Trockenanzug dagegen l├Ąsst zwar Wasser
durch, beschr├Ąnkt aber den Wasseraustausch in der N├Ąhe der Haut, so
dass eine gewisse Isolationswirkung auftritt.

Drei wackere Schwimmer wagten den Startsprung von

Drei wackere Schwimmer wagten den Startsprung von der Br├╝cke aus.

Nur die ganz Harten schwammen im einfachen Nassanzug und
gerieten an die Grenze des Machbaren, denn vier Grad Wassertemperatur
sind nicht wirklich warm. Da half nur kr├Ąftiges Schwimmen. Wenigstens
kam nach dem Ausstieg nicht der eigentliche K├Ąlteschock, wie in einem
ÔÇ×richtigenÔÇť Winter. ÔÇ×Wir haben es auch schon umgekehrt gehabtÔÇť, erinnert
Oliver Mignon: Wenn die Luft minus zehn Grad hat, dann f├╝hlt sich das
Wasser mitunter regelrecht warm an, denn unter null Grad kann es ja
nicht werden.

Nach dem Ausstieg lie├čen sich die Schwimmer von
Kameraden der Feuerwehr erst einmal mit (kaltem) Wasser abspritzen,
damit die Anz├╝ge wieder sauber wurden. Dann ging es in den
Mannschaftsw├Ągen zur├╝ck in die Schule. Dort war es endlich genug mit
kaltem Wasser. Als erstes wartete dort eine hei├če Dusche auf die
Schwimmer.

(Harald Mohr, OWZ)

33. Winter-Vilsschwimmen

Beste Stimmung herrschte unter den 54 Teilnehmern beim 33.
Winter-Vilsschwimmen in Hahnbach trotz vermeintlich ung├╝nstiger
Voraussetzungen.

Mit Neoprentauchanz├╝gen und Schwimmflossen ausger├╝stet st├╝rzten sie
sich bei 2 Grad Lufttemperatur und 5 Grad im Wasser in die Hochwasser
f├╝hrende Vils an der Hahnbacher Vilsbr├╝cke.

Dank der deshalb guten Str├Âmung wurde die Kondition der Schwimmer nur
m├Ą├čig beansprucht, so dass bereits nach 25 Minuten die ersten die 2 km
lange Strecke bis unterhalb der Kl├Ąranlage zur├╝ckgelegt hatten.

Von vielen einheimischen und ausw├Ąrtigen Schlachtenbummlern wurden
sie dort begeistert und mit Tee empfangen und nach dem Abspritzen durch
die FFW Hahnbach mit Pendelbussen zum Hahnbacher Hallenbad zu einer
warmen Dusche zur├╝ckgebracht.

Zur Freude aller hatte der ├Ąrztliche Betreuer, Dr. Franz Pr├Âsl, keine nennenswerten medizinischen Vorkommnisse zu berichten.

Im anschlie├čenden gem├╝tlichen Teil im Gasthof Ritter freute sich Wasserwachtsvorsitzender Daniel Weidner, dass unter den 10
Mannschaften auch 20 Damen sich beteiligten.

Als ├Ąltesten Teilnehmer konnte er den 61j├Ąhrigen Horst Bauer aus
Hahnbach mit einer Urkunde auszeichnen. Ebenso bekamen alle
teilnehmenden Teams eine Urkunde, die drei mit den meisten aktiven
Schwimmern erhielten Pokale.

Mit 11 Teilnehmern belegte die Wasserwacht-Orstgruppe Vilseck den 1.
Platz, gefolgt von Amberg mit 10 und Nittenau mit 8 Teilnehmern. Weiter
waren in der Reihe ihrer Teilnehmerzahl die Wasserwachts-Ortsgruppen
Sulzbach-Rosenberg, Hirschau, Auerbach, K├╝mmersbruck, Berg bei Neumarkt
und Kastl.

Weidner bedankte sich bei der FFW Hahnbach f├╝r die Unterst├╝tzung im
Fahr- und Abspritzdienst, sowie bei den Ortsgruppen Auerbach,
Vilseck/Sorghof und Nittenau, welche ihre Einsatzfahrzeuge f├╝r diese
Veranstaltung zur Verf├╝gung stellten.

BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann stellte das Vilsschwimmen als
gro├čartiges Erlebnis aus seiner pers├Ânlichen Erfahrung als aktiver
Teilnehmer heraus, bei dem die Vils immer ├ťberraschungen auf Lager habe.

Dabei stellen die Aktiven unter Beweis, auch bei schwierigen
Bedingungen Leben retten zu k├Ânnen. Die Hahnbacher Ortsgruppe lobte er
als einen hellen Stern am Wasserwachtshimmel

B├╝rgermeister Hans Kummert freute sich ├╝ber den reibungslosen Ablauf.
Er bedankte sich f├╝r die gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde,
insbesondere bei der Aufsicht im Hallenbad und sehe das
Winter-Vils-Schwimmen als positive Veranstaltung im Wasserwachtsleben.

Ehrenmitglied Manfred Kurz ├╝berbrachte die Gr├╝├če des HKA und stellte
fest, dass seit der Gr├╝ndung der Hahnbacher Wasserwacht im Jahre 1973
kein Kind mehr in der Vils ertrunken ist.