Segnung der Fahrzeughalle der BRK-Bereitschaft und der Wasserwacht Hahnbach

Ein lange währender Wunsch der Hahnbacher Rotkreuzgemeinschaften (Bereitschaft und Wasserwacht) ging mit der feierlichen Einweihung der Fahrzeughalle an der Umgehungsstraße in Erfüllung. In der Predigt des Festgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Jakobus erinnerte Pfarrer Dr. Christian Schulz an die Geburtsstunde des Roten Kreuzes durch Henry Dunant bei der Schlacht von Solverino südlich des Gardasees im Jahre 1859.


Dunant habe seinerzeit erkannt was nottut und was notwendig ist. So sei nun seine Idee weltweit zum Standard im Zeichen des Roten Kreuzes geworden. „Tuti fratelli – alle sind Brüder“ sei das Grundprogramm. „Gutes zu tun“ bezeichnete der Prediger als eine positive Einladung Jesu.


Mitleidsempfinden sei das Edelste im Menschen. Der uneigennützige und unparteiliche Einsatz für die Menschen mit den vielen Aufgaben einer zivilen Gesellschaft sei gelebte Nächstenliebe.


In den Fürbitten wurde der Opfer von Krieg und Gewalt sowie der verstorbenen BRK-Mitglieder Hahnbachs gedacht. 18 Fahnen der örtlichen Vereine und benachbarten BRK-Gruppen begleiteten mit der Musik der Hahnbacher Marktbläser in einem Festzug die Veranstalter zur neuen Fahrzeughalle.


Vor der kirchlichen Segnung frischte Vorsitzender Daniel Weidner die großzügig unterstützte Spendenaktion unter dem Motto „Laßt uns nicht hängen“ und die Baugeschichte auf. Bereitschaftsleiter Stephan Hirsch stellte Weidner als Motor des Bauwerks heraus, ohne den es die Halle nicht gäbe. Sein Dank galt auch den Helfern für 1.650 unentgeltliche Arbeitstunden.


Bürgermeister Bernhard Lindner dankte für die ständige Einsatzbereitschaft bei allen Festlichkeiten und für die Aufsicht im Hallenbad. Er betonte dass die RK-Bereitschaft und die Wasserwacht dem Markt Hahnbach sehr gut zu Gesicht stehen und überreichte das Marktwappen und eine Geldspende.


Aus der Sicht von BRK-Kreisvorsitzenden Gerd Geismann sei die Ortsgruppe Hahnbach zu einem Begriff auch über die Landkreisgrenzen geworden. Die Vielzahl der Jugendlichen belege, dass man sich keine Nachwuchssorgen machen müsse.


Bei den Vorführungen der Jugendgruppe und der Einsatzkräfte konnten sich die Besucher beim benachbarten Gemeindeweiher am Nachmittag von den Möglichkeiten bei Rettungseinsätzen überzeugen.


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